Diana Kino

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Fred Göllesch

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Zur Geschichte von Diana

Das „Diana“war ein gemütliches Raucherkino. Platz für die Beine ist genug und an der Rückenlehne des Vordermanns ist eine Abstellfläche für Getränke und Aschenbecher montiert. Getränke kann man im hinteren Teil der Kinosäle noch bis zum Ende der Werbung kaufen. Die Filme sprechen nicht den Mainstream-Kinogänger sondern eher den Liebhaber kleinerer und häufig intellektuell anspruchsvolleren Filmen an.


1966: Das 300 Plätze große Haus ist von Walter Lehmann auf Brigitte Trautmann aus Rheinhausen übergegangen.


2004: Die Atlantis Filmtheater GmbH, zu der das „Diana“ damals gehörte, stellte Insolvenzantrag.


2005: Im „Diana“ läuft der letzte Abspann über die Leinwand: Das kleine Kino an der Eckenberger Straße in Burtscheid ist wegen rückläufiger Besucherzahlen nicht mehr rentabel zu betreiben.


2006: Das „Diana“ hatte am 22. März 2006 die letzte Vorstellung. Der Kinobetrieb ist bis auf weiteres eingestellt.

Das kleine Kino an der Eckenberger Straße in Burtscheid ist wegen rückläufiger Besucherzahlen nicht mehr rentabel zu betreiben.

Beendet wurde er mit dem Film: “Die neun Leben des Thomas Katz”.



Das Diana gab es viele Jahre. Für mich das Programmkino. Hier stimmte wirklich alles: Filme, Atmosphäre und alles drumherum! Damals das erste Kino mit Bar am Ende des Saals, ein Bier, lange Kinonächte ohne Ende.


Abschied von den blau gepolsterten Sitzreihen, der gemütlichen originellen Wohnzimmeratmosphäre mit uriger Theke im hinteren Teil des Saals und dem intelligenten Programm. Abschied vom Diana-Kino. Denn damit heißt es dort «Licht aus», und das bis auf Weiteres endgültig.



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